Brückenbauer der Gemeinschaft: Alois Schmitt
Seit 2009 begleitet Alois Schmitt als ehrenamtlicher Organist die Gottesdienste der Katholischen Kirchengemeinde Seifriedsburg. Ohne klassische Ausbildung, aber mit Leidenschaft und Selbststudium, sorgt er für musikalische Untermalung – selbst spontan, wenn kein Liedplan vorbereitet ist. Sein Engagement reicht weit über die Musik hinaus:
37 Jahre Kirchenverwaltung (1989–2006)
32 Jahre Auktionator der Seifriedsburger Hühnerversteigerung (1990–2022)
Seid 1984 Jahre Vorstand und später Dirigent des Gesangsvereins Seifriedsburg
Historisches Engagement: Recherche zur urkundlichen Ersterwähnung Seifriedsburgs (2013) und Mitwirkung an der Ausstellung „80 Jahre Zerstörung Seifriedsburg“ (2025).
Schmitt steht für Tradition und Zusammenhalt ´– und ist ein gefragter Ansprechpartner für Geschichte und Brauchtum des Ortes.
Allrounder im Dienst der Kirche: Michael Roth
Michael Roth aus Hofstetten engagiert sich seit über 10 Jahren in der Katholischen Kirchenstiftung St. Michael Hofstetten. Seine Aufgaben sind vielfältig:
Lektor und Kommunionspender seit 1995
20 Jahre im Pfarrgemeinderat/Gemeindeteam
Organisation der Sternsingeraktion seit 2010
Mesner, Küster und Ministrant – ein echter Allrounder für das Gottesdienstangebot vor Ort.
Roth verbindet Zuverlässigkeit mit Herz: Ob bei der Kreuzwegandacht an Karfreitag, der Organisation von Prozessionen oder der Vernetzung mit lokalen Vereinen – er ist ein Fels in der Brandung für die Kirchengemeinde.
Kulturerbe bewahren: Rudolf Scherbaum
Ohne Rudolf Scherbaum gäbe es den Gesangverein „Liederkranz Schaippach“ längst nicht mehr. Seit 1990 führt er den Chor als Chorleiter an. Sein Engagement war entscheidend für das Überleben des Vereins, der 2025 sein 75-jähriges Bestehen feierte. Scherbaum bewahrt nicht nur das kulturelle Erbe des Gesangs, sondern fördert auch die Gemeinschaft in Schaippach.
Küsterin mit Vision: Claudia Roth
Claudia Roth aus Gemünden ist seit 20 Jahren im Pfarrgemeinderat aktiv und trägt Verantwortung für das Kolpinghaus (Vermietung und Betreuung) sowie als Küsterin. Zudem engagiert sie sich seit 20 Jahren für die Betreuung der Sternsinger und Ministranten. Ihre Arbeit im Pastoralteam und als Ratsmitglied im Raum zeigt: Sie ist eine Schlüsselfigur für das kirchliche Leben in Gemünden.
Ehrenamt als Fundament
Die Ausgezeichneten stehen exemplarisch für all dieunsichtbaren Helferinnen und Helfer in Gemünden und seinen Ortsteilen. Ob in Kirche, Musik, Sport oder lokaler Geschichte – ihr Engagement sichert Zusammenhalt, Kultur und Tradition. Bürgermeister Jürgen Lippert betonte in seiner Rede:
„Diese Menschen sind das Herz unserer Gemeinschaft. Ihr Einsatz macht Gemünden lebenswert.“
Die Ehrung erinnert daran: Gemeinschaft entsteht durch Handeln – nicht durch Zuschauen.
Gemünden a. Main, 23. April 2026
